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Erstes virtuelles Clubfestival zum einjährigen Teillockdown für die Nachtkultur

Redaktion – 12. März 2021
Exakt ein Jahr nach dem ersten Lockdown veranstaltet die Bar und Club Kommission Zürich ein Festival für alle Nachtkultur-Begeisterten. Ein virtueller Raum macht es möglich.

Für die Bar- und Nachclubbranche war 2020 ein Jahr zum Vergessen. Nach dem ersten Lockdown im März 2020 war an einen normalen Betrieb trotz zwischenzeitlicher Lockerungsmassnahmen nicht zu denken. Bis heute weiss die Branche nicht, wie es in naher Zukunft weitergehen soll, womit die existenziellen Ängste nicht weniger werden.

Virtuelles Clubfestival als Lebenszeichen

Um diese Stimmung ein wenig aufzuhellen, setzt die Bar und Club Kommission Zürich für das kommende Wochenende eine besondere Idee um. Morgen Samstag lädt sie ab 21 Uhr zum ersten virtuellen Clubfestival Zürichs. Unter dem Namen Limmatstream.ch kann die Zürcher Nightlife Community als Avatar idie virtuellen Ableger des Hive, Zukunft, X-TRA, Clubbüro IG Rote Fabrik und Labor5 besuchen, wie die Kommission heute Freitag mitteilt. Der Fokus des Programms liege dabei auf der elektronischen Musik und reicht von Electro, zu Goa und House bis hin zu experimentellen Techno. Insgesamt beteiligen sich 25 Künstlerinnen und Künstler und zehn Partner-Labels am künstlerischen Programm. Wie bei einem richtigen Clubfestival bietet der Limmatstream nicht nur viel Musik, als Avatar kann man dazu tanzen und mit Gleichgesinnten per Voice oder Video-Call kommunizieren.

Mehr als ein Musikstream

Die Idee eines virtuellen Clubfestivals entstand gemeinsam mit dem Zürcher Start-Up Fruss AG. «Dank der zur Anwendung kommenden Technologie handelt es sich um mehr als einen reinen Musikstream», heisst es in der Mitteilung. Das Tool biete die Möglichkeit der Interaktion mit und zwischen den Gästen. Dadurch könne nicht nur der kulturelle Inhalt, sondern auch die wichtige soziale Komponente eines Clubbesuches transportiert werden. Die Party ist kostenlos, Spenden können im Rahmen der gemeinsamen Fundraising Kampagne «Ausgeben statt Ausgehen» getätigt werden.