NEIN zu einem plan- und rücksichtslosen Klimaschutz-Gesetz auf dem Buckel des Gewerbes am 18. Juni!

– 25. Mai 2023 / Advertorial
Eine Netto-Null-Gesellschaft bis 2050 muss unser Ziel sein! Aber dafür braucht es konkrete und realistische Lösungen und keine gewerbefeindliche Klimapolitik! Alternativen statt Verbote!

 

Herr Platzer, auch Sie fordern ein Nein zum Klimaschutzgesetz am 18. Juni! Ist Ihnen und dem Gastgewerbe das Klima egal?

Dass der Klimaschutz ernst zu nehmen ist, steht ausser Frage. Wir müssen eine Zukunft mit möglichst wenig Treibhausgas-Emissionen planen können. Darum ist ein Netto-Null-Ziel an sich eine gute Sache, wenn auch sehr ambitioniert.

 

Jetzt kommt das Aber…

Die Gretchenfrage lautet: Wie wollen wir dieses Ziel erreichen? Solange die Politik hierfür keine passende und vor allem realistische Antwort hat, sind jegliche Versuche zum Scheitern verurteilt.

 

Warum denken Sie, dass diese Politik zum Scheitern verurteilt ist?

Das neue Klimaschutzgesetz sieht faktisch ein Verbot fossiler Energieträger bis 2050 vor. Fossile Energieträger machen rund 60 % des Schweizer Energiebedarfs aus. Wir haben bereits jetzt Mühe, nur schon die bestehenden Kernkraftwerke zu ersetzen. Es gibt heute kein wahrscheinliches Szenario, wie wir den Energiebedarf der Schweiz in absehbarer Zeit ohne Kernkraft und fossile Energien decken.

 

Was heisst das für die Energieversorgung in der Schweiz?

Insgesamt stellt das planlose Verbot fossiler Energien ein zu hohes Risiko für die Energiesicherheit dar. Der Strombedarf wird massiv steigen, wenn die fossilen Energien wegfallen. Und die jüngere Geschichte zeigt uns, dass wir als Schweiz gut daran tun, energiepolitisch möglichst unabhängig zu sein. Solange das Parlament hier keine verlässlichen und innovativen Pläne präsentieren kann, sind all diese gesetzlich festgeschriebenen Ziele ein Unsinn.

 

Was für Auswirkungen hätte das neue Gesetz auf das Gastgewerbe?

Gemäss der Vorlage müssen alle Unternehmen in der Schweiz bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen ausweisen. Mit solchen Vorgaben beweist eine Mehrheit des Parlaments, dass sie den Bezug zum Gewerbe verloren hat. Die Gesetzesvorlage liefert keine Antworten, wie jedes der 30 000 gastgewerblichen Unternehmen dieses Ziel erreichen, geschweige denn die Zielerreichung nachweisen soll.

 

Mit welchen finanziellen Folgen rechnen Sie?

Die Strompreise dürften regelrecht explodieren. Gastgewerbliche Angebote sind energieintensiv.  Speisen müssen gekocht und Gaststuben sowie Hotelzimmer beheizt werden. Das Gastgewerbe hat heute schon vergleichsweise moderate Margen. Hinzukommen die hohen Investitionskosten, die uns dieses Gesetz aufbürdet. Viele Betriebe dürften unter diesen Umständen in eine existenzielle Notlage geraten.

 

Mehr Infos auf: www.stromfresser-gesetz-nein.ch