Hinauf und hinunter – oder eben obsi und nidsi: Mit «Obsi+Nidsi» ist eine neue Erlebnisplattform für Kleinseilbahnen in Uri, Obwalden und Nidwalden gestartet. Vorgestellt wurde das kantonsübergreifende Projekt am 21. Juni im Rahmen des Bähndlitags der Freunde der Kleinseilbahnen auf der Chrüzhütte Bannalp im Engelbergertal.
Lanciert wurde «Obsi+Nidsi» von Uri Tourismus und Engelberg-Titlis Tourismus. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von Nidwalden Tourismus, dem Verein Urner Seilbahnen und Skilifte, den Freunden der Kleinseilbahnen, dem Seilbahnverband Nidwalden sowie rund 60 beteiligten Kleinseilbahnen.
Eine Karte für die Erlebnisregion
Im Zentrum steht eine eigens entwickelte Karte. Sie zeigt, welche Wanderungen, Naturerlebnisse und regionalen Angebote sich mit den Kleinseilbahnen verbinden lassen. Zudem vermittelt die Plattform Hintergründe zur Geschichte der Bahnen.
«Zwischen dem Engelbergertal und dem Urnerland eröffnet sich die weltweit grösste Dichte an kleinen Seilbahnen. Die Erlebnisplattform zeigt Gästen auf einfache Weise, welche Erlebnisse sich mit einer Fahrt verbinden lassen. So erleichtert sie die Planbarkeit und stärkt gleichzeitig die touristische Attraktivität der Region», sagt Anja Müller, Projektleiterin bei Uri Tourismus.
Viele Kleinseilbahnen dienten einst dem Transport von Milch, Heu oder Geräten. Heute sind sie Kulturgut und beliebtes Verkehrsmittel für Ausflüglerinnen, Ausflügler und Wandernde.
Sanfter Tourismus im Berggebiet
Das Projekt will naturnahe und entschleunigte Ausflüge fördern. Gleichzeitig stärkt es kleine Betriebe, regionale Angebote und die bestehende Infrastruktur. «Obsi+Nidsi» ist ein Projekt der Neuen Regionalpolitik und wird von Kantonen und Bund unterstützt.