Jungfraubahnen mit starkem Jahr und neuen Finanzzielen

Redaktion/sda – 08. Januar 2026
Die Jungfraubahn-Gruppe verzeichnet 2025 erneut über eine Million Gäste auf dem Jungfraujoch und erzielt bei den Erlebnisbergen einen neuen Rekord.

Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Jahr 2025 erneut mehr als eine Million Gäste auf das Jungfraujoch befördert. Insgesamt nutzten 1,06 Millionen Personen die Bahnverbindung auf den Ausflugsberg. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem minimalen Rückgang von 0,2 Prozent. Dennoch handelt es sich um den dritthöchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens. Höhere Frequenzen wurden einzig 2018 sowie 2024 erreicht.

Internationale Märkte erholen sich

Gruppenreisen hatten gemäss Mitteilung der Jungfraubahnen wieder das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreicht. Insbesondere die Nachfrage aus China habe sich erholt. Gleichzeitig nahm die Zahl der Gäste aus den USA und aus Brasilien weiter zu. Stabil blieb die Nachfrage aus Indien und aus Südostasien.

Bei den sogenannten Erlebnisbergen verzeichnete die Gruppe einen neuen Höchststand. Die Gästezahlen stiegen gegenüber dem bisherigen Rekordjahr um 3,9 Prozent auf 1,64 Millionen. In der Jungfrau Ski Region wurden zudem 1,21 Millionen Ersteintritte gezählt, was einem Plus von 5,2 Prozent entspricht.

Guter Start in die Wintersaison 2025/26

Insgesamt besuchten 2025 rund 3,91 Millionen Personen die Jungfrau-Region. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut Unternehmensangaben war keine andere Bergdestination der Schweiz stärker frequentiert.

Auch der Start in die Wintersaison 2025/26 fiel rekordverdächtig aus. Bis Ende 2025 legten die sogenannten Skier Visits um 12 Prozent auf rund 244 000 zu. Der Saisonauftakt erfolgte am 29. November mit durchgehendem Betrieb. Beim Vorverkauf des AlpsPasses wurden rund 34 000 Skipässe zum Vorzugspreis abgesetzt.

Neue Finanzziele und Investitionen

Vor dem Investorentag präsentierte das Management zudem neue Mittelfristziele bis 2030. So soll die EBITDA-Marge auf mindestens 45 Prozent steigen, nach bisher 43 Prozent. Geplant ist zudem eine Dividendenausschüttung mit einer Payout-Ratio von 50 bis 67 Prozent. Bisher lag diese bei 40 bis 60 Prozent.

Die starke Bilanz und der hohe Cashflow verschaffen dem Unternehmen nach eigenen Angaben finanziellen Spielraum für Investitionen. Zu den zentralen Projekten zählen die Erneuerung der Firstbahn sowie Ausbauvorhaben auf dem Jungfraujoch und am Eigergletscher. Die Umsatz- und Gewinnzahlen für das Geschäftsjahr 2025 will die Gruppe am 31. März 2026 publizieren.