Geografie, Klima und strenge Gesetze schaffen in der Schweiz beste Voraussetzungen für die artgerechte und naturnahe Produktion von hochwertigem Fleisch. Und damit für ungetrübten Fleischgenuss.
Kontrolliertes Tierwohl
Die Schweiz hat eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt. Und ebenso strenge, unabhängige Kontrollen stellen sicher, dass es auch eingehalten wird. Keinem Tier darf ungerechtfertigt Schmerz, Leid oder Schaden zugefügt werden. Im Gegensatz zu Nachbarländern ist es in der Schweiz beispielsweise strafbar, Schweine und Hühner zu coupieren. Und auch die Batteriehaltung bei Legehennen ist in der Schweiz seit 1992 verboten.
Keine Leistungsförderung
Der Einsatz von Hormonen und Antibiotika bei Nutztieren ist in der Schweiz ebenfalls sehr strikt reglementiert. Diese Mittel dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie tierärztlich verschrieben werden.
Kleinere Höfe, kleinere Bestände
In der Schweiz werden Nutztiere in vergleichsweise kleinen Betrieben gehalten, die meisten davon Familienbetriebe. Als einziges Land kennen wir Höchstbestände, das heisst, es ist genau geregelt, wie viele Tiere maximal pro Hof gehalten werden dürfen. Kein Wunder, haben viele unserer Fleischproduzenten eine persönliche Beziehung zu ihren Tieren und investieren viel Herzblut in deren Wohl.
Futter von hier
Die Schweizer Weidewirtschaft erzeugt Nahrungsmittel auf steilen Alpweiden und kargen Böden, die sonst nicht zur Lebensmittelgewinnung nutzbar sind. Kühe, Ziegen, Schafe und andere Wiederkäuer fressen das Gras, das Heu und die frischen Kräuter und produzieren dabei hochwertige Nahrungsmittel wie Milch und Fleisch. Futtermittelimporte sind im Grasland Schweiz darum grösstenteils überflüssig, stellt es doch 83,7 % davon selbst her.
Wasser-Kreislauf-Wirtschaft
Weltweit verbraucht die Landwirtschaft 70 % des Frischwassers, in der niederschlagsreichen Schweiz dagegen gerade mal 3 %. Futterflächen müssen hierzulande nur in geringem Masse bewässert werden. Und auch der viel zitierte «Wasserverbrauch von 15 000 Liter pro Kilo Rindfleisch» wird zu knapp 94 % durch Niederschlagswasser, das wieder in unseren Wasserkreislauf gelangt, gedeckt.