Wieder weniger Logiernächte in der Schweizer Hotellerie

Redaktion/sda – 04. August 2026
Die Schweizer Hotellerie verzeichnete im Juni erneut weniger Logiernächte als im Vorjahr. Hauptgrund bleibt die schwächere Nachfrage aus dem Ausland, während die inländischen Gäste leicht zulegten.

Die Schweizer Hotellerie hat auch im Juni 2026 weniger Gäste beherbergt. Verantwortlich dafür wie schon in den Vormonaten die rückläufige Nachfrage aus dem Ausland. Mit 4,1 Millionen Übernachtungen wurden im Juni 2,2 Prozent beziehungsweise 93 000 weniger gezählt als im Vorjahresmonat, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Dienstag mitteilt.

Die Zahl der Logiernächte ausländischer Gäste sank um 4,4 Prozent auf 2,2 Millionen. Demgegenüber legten die Übernachtungen inländischer Gäste leicht um 0,4 Prozent auf 1,9 Millionen zu. 

Erstes Halbjahr unter Vorjahresniveau

Auch im ersten Halbjahr 2026 lagen die Übernachtungszahlen unter dem Vorjahresniveau. Die Schweizer Hotellerie verzeichnete von Januar bis Juni insgesamt 20,3 Millionen Logiernächte und damit 0,7 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode

Dieser Rückgang ist ebenfalls auf ausländische Reisende zurückzuführen: Deren Logiernächte sanken um 2,0 Prozent auf 10,2 Millionen, während die Übernachtungen der inländischen Gäste um 0,7 Prozent auf 10,1 Millionen zunahmen.

Nachdem die Branche in den ersten beiden Monaten des Jahres noch an die erfreulichen Zahlen von 2025 anknüpfen konnte, gingen die Logiernächte ab März, mit dem Beginn des Iran-Krieges, jeden Monat zurück.