Die Zahl der Logiernächte nahm gemäss dem Bundesamt für Statistik (BfS) im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent zu. Insgesamt übernachteten 3,3 Millionen Gäste in Schweizer Hotels.
Zu verdanken ist das Plus laut Mitteilung dem starken Zuwachs bei den ausländischen Touristen. Hier stiegen die Übernachtungen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent auf 1,6 Millionen. Bei den einheimischen Gästen ergab sich ein Plus von 2,4 Prozent auf 1,7 Millionen. Die Hotelbranche startet damit nach ihrem Rekord von 43,9 Millionen Logiernächten für das Jahr 2025 erfolgreich ins neue Jahr.
Der wichtigste europäische Herkunftsmarkt Deutschland verzeichnete demnach ein Wachstum von 1,4 Prozent. Auch das Vereinigte Königreich legte mit 0,9 Prozent leicht zu. Rückläufig waren dagegen die Logiernächte aus Frankreich mit minus 0,8 Prozent. Insgesamt nahm die Nachfrage aus Europa um 3,5 Prozent zu. Deutlich stärker wuchs erneut der amerikanische Markt.
Asiatischer Markt schwächelt
Die Übernachtungen von Gästen aus den USA stiegen um 7,1 Prozent. Für den gesamten amerikanischen Kontinent resultierte ein Plus von 7,2 Prozent.
Ein anderes Bild zeigt sich bei Reisenden aus asiatischen Ländern. Hier sank die Zahl der Logiernächte um 9,5 Prozent. Besonders stark fiel der Rückgang aus China mit minus 32 Prozent aus. Zulegen konnten hingegen Indien mit 69 Prozent sowie die Golfstaaten mit 14 Prozent. Ungewiss bleibt aktuell, wie sich der Krieg im Nahen Osten langfristig auf die Logiernächtezahlen auswirken wird. Erste Einschätzungen deuten darauf hin, dass Reisende aus den Golfstaaten oder dem Nahen Osten vorläufig auf Reisen nach Europa verzichten werden.