Hotellerie nach Gästeplus im September auf Erfolgskurs

Redaktion/sda – 04. November 2025
Im September zählte die Schweizer Hotellerie 4,1 Millionen Logiernächte. Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit bestätigt sich der positive Trend der vergangenen Monate.

Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels stieg im September um 2,1 Prozent auf 4,1 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) mitteilt.

Das Plus im September wurde insbesondere von den Schweizer Gästen getragen. Mit 1,9 Millionen Logiernächten lag das Wachstum hier bei 2,9 Prozent. Bei den Gästen aus dem Ausland stiegen die Übernachtungen derweil um 1,3 Prozent auf 2,1 Millionen.

USA weiter im Aufwind

Von Januar bis September 2025 zählte die Schweizer Hotellerie 34,4 Millionen Übernachtungen. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum - und so viele wie noch nie in den ersten neun Monaten eines Jahres.

Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr wurde vorwiegend von den Gästen aus dem Ausland getragen: +3,0 Prozent auf 17,9 Millionen Logiernächte. Grösstes Herkunftsland blieb dabei Deutschland mit 3,1 Millionen Übernachtungen (+1,3 %).

Dahinter folgen die USA mit 3,0 Millionen Logiernächten (+4,9 %). Der positive Trend bei den US-Gästen hält damit ungebrochen an. Gegenüber dem letzten Jahr vor der Pandemie 2019 beträgt der Zuwachs bei den US-Touristen fast 50 Prozent.

Weiter im Hintertreffen bleibt der chinesische Markt. Dort verzeichnete das BfS von Januar bis September mit knapp 619 000 Übernachtungen zwar 8,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gegenüber den Vor-Corona-Werten hinken die Zahlen jedoch weiterhin deutlich hinterher - 2019 sorgen chinesische Gäste im gleichen Zeitraum noch für 1,1 Millionen Übernachtungen.

Schweizer bleiben im Inland

Bei den Schweizer Touristen waren es in den ersten neun Monaten 2025 mit 16,5 Millionen Übernachtungen 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur in den beiden Pandemiejahren 2021 und 2022, als das Reisen ins Ausland pandemiebedingt stark eingeschränkt war, lagen die Werte höher.

Damit zeigt sich, dass Herr und Frau Schweizer auch nach der Pandemie weiterhin vermehrt im Inland Ferien machen. Gegenüber dem letzten Jahr vor der Pandemie 2019 sind es gut 16 Prozent mehr Übernachtungen.

Weiter auf Erfolgskurs

Vor dem Start in das für die Branche wichtige Schlussquartal mit dem Beginn der Wintersaison deutet vieles darauf hin, dass der Höchstwert von 42,8 Millionen Logiernächten aus dem Vorjahr noch einmal übertroffen wird.