Im Engadinerhof in Pontresina GR bricht eine neue Ära an. Mit Nina Lang-Esche und Pascal Esche erhält das Traditionshaus ein neues Gastgeberpaar und wird gleichzeitig in Etappen umgebaut. Die Gemeinschaftsbereiche wie Lobby, Bar, Jass-Stübli und Bibliothek kommen bereits im neuen Look daher, ebenso 24 der insgesamt 90 Zimmer. Weitere 20 bis 30 Zimmer werden diesen Herbst umgestaltet, der Rest folgt 2026.
«Der Engadinerhof hat einen ganz besonderen Geist», sagt Neo-Gastgeberin Nina Lang-Esche. «Er ist geprägt durch eine 120-jährige Tradition, durch ein reizvolles Potpourri aus architektonischen Stilen und natürlich durch die vielen Geschichten, die sich in diesem Haus zugetragen haben. Wir wollen den Engadinerhof mit einer behutsamen Erneuerung in die Zukunft führen, diesen einzigartigen Geist aber unbedingt bewahren.»
Neue Gästegruppe erschliessen
Das Gastgeberpaar wird von insgesamt fünf Mitstreitern unterstützt. Die neuen Eigentümer Marcus Schwander, Sebastian Lang (Ninas Bruder) und Oliver Zahn, die sich vom Studium an der Hotelfachschule Lausanne kennen, sowie von Finanzspezialist Marin Vlasec und Rechtsanwalt Marc Schamaun komplettieren das Team des neuen Engadinerhofs. Schwander und Lang sind mit ihren Firmen Lang & Schwander und Wunderstay seit vielen Jahren in den Bereichen Hotel-Innenausstattung und Real Estate tätig, Zahn bringt operative Erfahrung in der Hotellerie mit.
Neben der bisherigen Stammkundschaft möchte man künftig auch ein jüngeres Publikum und Familien ansprechen. «Das Haus soll leben», sagt Nina Lang-Esche. «Wir wünschen uns, dass die Gäste ihre Freunde und am liebsten gleich die ganze Familienbande mitbringen und über Jahre hinweg wiederkehren.» Der Engadinerhof soll ein «Home for Generations» werden und dank seiner Gastronomie mit der Blauen Bar und der hauseigenen Pizzeria auch ein Zuhause für Locals und externe Feriengäste sein. Der Start in die Wintersaison soll am 19. Dezember erfolgen.