Das Badrutt's Palace ist GaultMillaus «Hotel des Jahres»

Oliver Borner – 25. August 2025
Exzellenter Service, viel Tradition, eine ausgezeichnete Küche und eine sensationelle Infrastruktur für seine Mitarbeitende: Das Badrutt's Palace in St. Moritz GR holt sich den Titel «Hotel des Jahres 2026».

Mit der Eröffnung des «Serlas Wings» hat es geklappt. Das Branchenmagazin GaultMillau zeichnet das Luxushotel Badrutt's Palace am Montag in Anwesenheit zahlreicher Branchenprofis - darunter The Living Circle-CEO Marco Zanolari oder Chedi-Direktor Jörg Arnold - als «Hotel des Jahres 2026» aus.

Der neue Flügel umfasst 25 luxuriöse Zimmer und Suiten, entworfen von Antonio Citterio und Patricia Viel, mit Stoffen von Loro Piana Interiors. Insgesamt investierte das Hotel 70 Millionen Franken in den Neubau. Für die Gäste haben die neuen Zimmer ihren Preis. Eine Übernachtung kann bis zu 40 000 Franken kosten. Neu können die Gäste zwischen den klassischen Zimmer im Haupthaus und dem neuen Luxus im Neubau wählen.

Elf Restaurants im Winter

«Wer Hotel des Jahres werden will, muss uns mit seiner Küche überzeugen», sagt GaultMillau-Chef Urs Heller. Und das tut das Luxushaus. Das Swiss Deluxe Hotel überzeugt im Bereich Fine Dining, kann auch rustikal. Berühmtester Koch im Haus ist Nobu Matsuhisa, der in der ehemaligen Tennishalle eine bekannte Filiale hat und seine besten Köche hinschickt (16 Punkte).

Ergänzt wird das Angebot durch klassische Küche im «Le Restaurant» und «Le Relais». Beliebt ist auch die Chesa Veglia im Dorfzentrum mit ihrer «Pizza Dama Blanca» und traditionellen Spezialitäten. Zum Hotelportfolio gehört ausserdem der Paradiso Mountain Club am Suvretta-Hang mit Terrasse und alpinem Menüangebot.

Neben den Zimmern und Restaurants zählen die öffentlichen Bereiche des Hotels zu den charakteristischen Merkmalen. Treffpunkte wie die «Le Grand Hall» oder die Renaissance Bar prägen das Luxushaus.

badrutts palace hotel des jahres 2026

(v.l.) Vasileios Kalogeropoulos (Head Chef «Matsuhisa»), Frédéric Breuil (Head Chef «Le Restaurant»), Richard Leuenberger (General Manager), Andrea Panatti (Head Chef «Paradiso Mountain Club»), Samuele Moraschinelli (Head Chef «Chesa Veglia»). (Foto: Adrian Bretscher)

Den Mitarbeitenden Sorge tragen

Viele Pluspunkte sammelt das Luxushaus mit seinen Mitarbeitenden. «Sie bringen das Haus zum fliegen und haben damit einen grossen Anteil an dieser Auszeichnung», sagt Heller. Managing Director Richard Leuenberger: «Es reicht nicht, internationale Standards zu erfüllen. Sind die mal erreicht, geht es erst richtig los!» Das «Palace» kümmert sich nicht nur um die Gäste, sondern auch ums Team: Ein eigenes Personalrestaurant, moderne Appartements, intensive Betreuung.

Heller lobt insbesondere die Unterbringung der Mitarbeitenden. «Diese grenzt mit ihren Standards an eine Sensation». Wer gute Mitarbeitende wolle, der müsse sich auch um sie kümmern. Und das tut das Badrutt's offensichtlich. Die Mitarbeitenden sind im Schnitt achteinhalb Jahre im Haus. Für die Branche eine sehr lange Zeit.

Ein überglücklicher Chef

Den Mitarbeitenden zollt Direktor Leuenberger dementsprechend viel Respekt. «Die Mitarbeitenden haben einen riesigen Anteil an dieser Auszeichnung. Ohne sie ginge es nicht.» Es sei für ihn und das Haus eine grosse Ehre, diese Auszeichnung entgegenzunehmen. Und: «Die Auszeichnung ist nicht nur ein Beweis für unsere gute Arbeit. Sie ist eine Verpflichtung und ein Versprechen für die Zukunft!»