Seit vergangenem Donnerstag ist Zürich um eine gastronomische Attraktion reicher: Im Niederdorf eröffnet die Brasserie Suisse ihre Tore. Dahinter steht die eine Gesellschaft bestehend aus der Schweizerischen Vereinigung der AOP- und IGP-Produkte und 40 Schweizer Weinproduzenten, die seit fast 20 Jahren das erfolgreiche Konzept im Restaurant Lötschberg im Herzen der Berner Altstadt betreibt. Das Konzept: Gerichte mit Produkten aus nachhaltiger Landwirtschaft sowie ein reiches Angebot regionaler Spezialitäten. Dies alles in einem offenen Ambiente oder zum Mitnehmen für zu Hause.
Genuss steht im Vordergrund
Die Expansion nach Zürich ist kein Zufall, wie Philippe Rouvinez, Walliser Winzer und Präsident baravins.ch, sagt. «Der Grossteil unserer Produzentinnen und Produzenten stammt aus der Romandie. Bei der Gründung der Gesellschaft haben wir uns das Ziel gesetzt, ein Schaufenster für unsere Produkte in der Deutschschweiz zu schaffen. Aus Opportunitätsgründen haben wir in Bern mit der Eröffnung vom Restaurant Lötschberg begonnen. Als grösste Stadt der Schweiz und Wirtschaftszentrum ist Zürich die nächste logische Etappe.»
Dementsprechend liegt der Fokus bei den Gästen auf den Zürcher Feinschmeckern. «Aber natürlich wollen wir, wie in Bern, Touristinnen und Touristen ansprechen und ihnen unsere einheimischen Produkte und Gerichte näherbringen.» Dazu gehört unter anderem das Fondue oder das Cordon Bleu. Weinliebhabern stehen zudem über 120 Weine zur Auswahl – ziemlich einzigartig in Zürich.
Daneben trägt das Restaurant das von GastroSuisse unterstützte Label «Fait Maison». «Die Qualität der Küche ist in unserem Konzept von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund setzten wir ausschliesslich auf regionale Produkte und gastronomisches Handwerk. Damit heben wir uns von anderen Restaurants ab», erklärt Rouvinez.
Den Erfolg konservieren
Finanziert wird das neue Angebot in der Limmatstadt mit dem Erfolg aus der Bundeshauptstadt. Seit der Eröffnung des Restaurants Lötschberg 2008 hat die Gesellschaft Reserven zurückgelegt, die jetzt in das neue Konzept in Zürich fliessen.
Die Devise für den neuen Standort ist klar: «Wir hoffen, dass wir in Zürich denselben Erfolg haben wie in Bern und bald für das beste Fondue, das feinste Cordon Bleu und die umfassendste Weinkarte der Stadt bekannt sein werden!»