Vernetzung und Dialog im Kursaal Bern

Iris Wettstein – 09. März 2026
Am 5. März 2026 treffen sich die Geschäftsführer und Sekretäre der Kantonalverbände von GastroSuisse und Partnerorganisationen im Kursaal in Bern. Der Tag ist geprägt von Inputs und interaktiven Diskussionen, die zeigen, wie bedeutend ein solcher Austausch ist.

Besonders greifbar wird der Austausch an den Thementischen. Im 15-Minuten-Takt rotieren die Gruppen, an jedem Tisch wird engagiert diskutiert, gelacht und berichtet. Die Gespräche reichen von Gleichstellungsfragen über Erfahrungen mit Zahlungssystemen bis hin zu alltäglichen Herausforderungen der Mitglieder. Hier zeigt sich, wie wichtig dieser direkte Austausch ist.

Inhaltlich setzen die Partnerinputs klare Akzente. Bianca End beispielsweise erklärt die sicheren Zahlungslösungen von Nexi. Carla Kaufmann von Equality for Tourism (E4T) spricht über strukturelle Gleichstellung, belegt mit Zahlen und Praxisbeispielen. Viele sind beeindruckt, dass gemischte Führungsteams resilienter sind.

Gemeinsam für die Mitglieder

GastroSuisse Präsident Beat Imhof erinnert in seiner Ansprache daran, wie wichtig die gemeinsame Umsetzung ist: «Wir müssen Kräfte bündeln. Gemeinsam haben wir mehr Power.» Ein einheitlicher nationaler Auftritt von GastroSuisse, stärker vernetzte Kampagnen und ein klarer Fokus auf den Nutzen für die Mitglieder sollen diesen Weg stärken.

Nach dem Mittagessen sorgt ein Quiz für Auflockerung, bevor am Nachmittag weitere Inputs folgen. Alexander Pabst von United against Waste – GastroSuisse ist hier Gründungsmitglied – zeigt die wirtschaftlichen Vorteile von der Reduktion von Lebensmittelverschwendung auf. Schweiz Tourismus stellt die gemeinsame Kampagne Culinary Grand Tour of Switzerland vor, und GastroSocial gibt einen Einblick in Entwicklungen bei Vorsorge und Administration.

An einem weiteren Workshop am Nachmittag tauschen sich die Teilnehmer über die Mitgliederadministration aus. Dieser Workshop zeigt, dass der Tag weit mehr ist als ein jährliches Treffen. Er ist ein Ort, an dem Herausforderungen offen angesprochen und Lösungen gemeinsam gedacht werden. Oder wie Susanne Rüfenacht, Vizepräsidentin von GastroGlarnerland, es passend zusammenfasst: «Man liest vieles. Heute bekommen wir vertiefte Informationen, die wir direkt an die Mitglieder weitergeben können.»