An den Verhandlungen nehmen die Arbeitgeberverbände GastroSuisse, HotellerieSuisse und die Swiss Catering Association (SCA) sowie auf Arbeitnehmerseite der Berufsverband Hotel & Gastro Union, die Unia und Syna teil.
Der L-GAV im Schweizer Gastgewerbe schafft klare Regeln und Arbeitsbedingungen für rund 250 000 Arbeitnehmende und 34 000 Betriebe – damit zählt er zu den grössten Gesamtarbeitsverträgen der Schweiz. «Es ist ein positives Signal für die gesamte Branche, dass alle Sozialpartner wieder bereit sind, die substanziellen Verhandlungen aufzunehmen», sagt Martin von Moos, Präsident von HotellerieSuisse.
Gemeinsam für praktikable und zeitgemässe Arbeitsbedingungen
Die Arbeitgeber der Schweizer Beherbergungs- und Gastronomiebranche gehen die Gespräche konstruktiv, lösungsorientiert und mit Respekt für die Anliegen der Vertragspartner an. «Ziel der Verhandlungen ist es, moderne, praktikable und tragfähige Lösungen zu finden, die zeitgemässe Arbeitsbedingungen für Betriebe und Mitarbeitende ermöglichen», erklärt Beat Imhof, Präsident von GastroSuisse.
Die laufenden Verhandlungen seien komplex und werden voraussichtlich mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen, heisst es in einer Mitteilung. Dabei gehe es nicht nur darum, die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern harmonisch zu vereinen.
Ebenso wichtig sei es, die vielfältigen Bedürfnisse in der Beherbergung und Gastronomie abzudecken – von kleinen Takeaways bis hin zu exklusiven Traditionsbetrieben. Auch die regionalen Unterschiede innerhalb der Schweiz spielen eine wichtige Rolle bei der Erarbeitung einer fairen und ausgewogenen Lösung. Zu den einzelnen Verhandlungspunkten werden vorerst keine Stellungnahmen veröffentlicht.