Das vergangene Wochenende hat gezeigt, was möglich ist, wenn Integration im realen Betrieb stattfindet– nicht als Projekt, sondern als gelebte Unternehmenskultur. Mitarbeitende aus verschiedenen Kulturen, die teilweise als Flüchtlinge in die Schweiz gekommen sind, haben während zwei Tagen im Restaurant Alter Tobelhof in Zürich das Ruder übernommen. Das Fazit des Geschäftsführers ist äusserst positiv: Reibungsläufe Abläufe, zufriedene Gäste und zahlreiche persönliche Begegnungen, die in Erinnerung bleiben.
Das Thema Integration wird im Restaurant Alter Tobelhof in Zürich gelebt. Eine eigens entwickelte Broschüre „Ein Haus. Viele Wege.“ dokumentiert die individuellen Lebens - und Berufswege der Mitarbeitenden. Ergänzt wurde sie am letzten Wochenende durch liebevoll gestaltete Details im gesamten Restaurant – von eingedeckten Tischen mit integrierter Kommunikation über Aufsteller und Bilder an den Wänden bis hin zu Einlegern in den Speisekarten. Jeder Kontaktpunkt lud die Gäste dazu ein, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Das Konzept zeigt eine konkrete Antwort auf aktuelle Herausforderungen im Gastgewerbe. "Wer bereit ist zu lernen und Verantwortung zu übernehmen, erhält eine echte Perspektive im Betrieb, so Pascal Käser, Geschäftsführer und Mitinhaber der Tobelhof Gastronomie AG.
"Integration entsteht durch Begegnung. Und Begegnung schafft Zukunft."
Die Rückmeldungen der Gäste waren durchwegs positiv. Besonders geschätzt wurden die Authentizität, die Offenheit und die spürbare Ernsthaftigkeit des Ansatzes. Das Wochenende machte deutlich: Integration wird dann greifbar, wenn sie im Alltag stattfindet. Mit klaren Erwartungen, echter Verantwortung und dem Willen, sich weiterzuentwickeln.