Das sind die Kulinarischen Meriten 2026

Oliver Borner – 10. März 2026
In Anwesenheit von Bundespräsident Guy Parmelin erhalten acht Talente ein begehrtes Meriten-Foulard. Darunter sind auch drei Frauen.

Zum sechsten Mal wurden gestern Montag im Hotel Palace in Bern mit den kulinarischen Meriten vergeben. In Anwesenheit von Bundespräsident Guy Parmelin erhielten acht Talente, die bodenständige und lokale Kochkunst zelebrieren, eine Auszeichnung. der Ehrenpreis geht an Claude Froté, der im Le Bocca in Saint-Blaise NE. «Während seiner langjährigen Tätigkeit im berühmten Restaurant Bocca in Saint-Blaise ging Claude Froté stets seinen eigenen Weg, ohne zu kopieren oder Modetrends zu folgen, sondern immer mit Respekt vor seinen Gästen und überzeugt von seiner Arbeit», begründet das Komitee die Verleihung.

Zwei Frauen erhalten Merite

Daneben werden je zwei Köchinnen und zwei Köche mit Meriten ausgezeichnet. Maryline Nozahic vom La table de Mary in Yverdon-les-Bains VD erhält die Merite für ihre grosse Liebe zu lokalen Produkten. Ebenfalls über eine Auszeichnung freuen darf sich Julia Pfäffli. Die Bernerin zelebriert in der Wirtschaft zum Löwen in Bangerten BE bodenständige Küche mit regionalen Produkten aus dem Nachbardorf.

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Bundespräsident Guy Parmelin überreichte die die Kulinarischen Meriten gestern n Bern. (Bild: Dan Riesen)

Bei den Männern wurden zwei Schwergewichte der Schweizer Gastronomieszene geehrt. Didier de Courten, der sich bereits mit 30 Jahren zwei Michelin-Sterne erkochte und später in den Club der 19-Punkte-Chefs aufgenommen wurde, darf sich nun auch mit einer Merite schmücken. Dies gilt auch für Peter Schärer. Seit 1991 ist er in der Kronenhalle in Zürich tätig und amtet sei 2002 als Küchenchef. Das Gremium würdigt in der Laudatio seinen Einsatz für Lernende und gegen den Fachkräftemangel.

Seit letztem Jahr werden auch in der Kategorie Patisserie Meriten verliehen. 2026 gehen die Auszeichnungen an Stephanie Mittler vom Mammertsberg in Freidorf TG, Christian Boillat, der mit 27 Jahren in Saint-Prex VD bereits ein kleines Konditorei-Imperium führt, und Paolo Loraschi, der sich in seiner Confiserie seit 35 Jahren für die berufliche Ausbildung engagiert.