Im Stade Vélodrome von Marseille kämpften am 15. und 16. März 20 europäische Küchenteams um ein Ticket ans Weltfinale des Bocuse d'Or in Lyon (F) 2027. Mit Karina Fruman war auch die Schweiz am europäischen Final im Süden Frankreichs vertreten. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase wollte die ambitionierte Solothurnerin das erste Mal für die Schweiz nach 2023 den Sprung unter die besten Küchenteams der Welt schaffen.
Dieses Ziel erreichte sie nicht. Mit dem 15. Rang ist für die Schweiz nach der europäischen Selektion Endstation. Der Sieg geht an Dänemark vor Norwegen und Italien. Die Auszeichnung für den besten Commis ging ebenfalls an Dänemark, der Preis für das beste mediterrane Thema an Finnland und als bestes Fischgericht wurde Schweden ausgezeichnet.
Die Elite kommt nach Lausanne
Trotz des Ausscheidens gibt es für die Schweiz einen Grund zu feiern. Während der Preisverleihung gaben die Organisatoren des Bocuse d'Or bekannt, dass Lausanne VD den Bocuse d’Or Europe 2028 ausrichten wird. «Einen Wettbewerb dieses Kalibers in Lausanne auszurichten, ist ein aussergewöhnliches Ereignis. Wir werden die Gelegenheit haben, die Region – und insbesondere ihre Produkte sowie ihre Hotellerie und Gastronomie – ins Rampenlicht zu stellen. Dass die lokalen Akteure uns dabei unterstützen, ist eine grosse Genugtuung», sagt Franck Giovannini gegenüber der Hotellerie Gastronomie Zeitung.